Synagoge Fraenkelufer

Die Synagoge am Fraenkelufer im Berliner Ortsteil Kreuzberg wurde zwischen 1913 und 1916 nach Plänen und unter Leitung des Baumeisters der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Alexander Beer, am Kottbusser Ufer 48–50, dem heutigen Fraenkelufer 10–16, als orthodoxe Synagoge errichtet. In den Novemberpogromen vom 9. auf den 10. November 1938 wurde das Hauptgebäude der Synagoge schwer beschädigt und musste nach weiteren Schäden am Ende des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 1958/1959 abgerissen werden. Heute dient das erhaltene Nebengebäude, früher für den Jugendgottesdienst genutzt, nach Umbau als konservative Synagoge.