Grußwort von Peter Amsler zur 8. Langen Nacht der Religionen

Herzlich willkommen bei der 8. Langen Nacht der Religionen in Berlin!

Wir freuen uns, dass Sie dieses Programmheft in den Händen halten. Sie interessieren sich damit für das religiöse Leben in unserer Stadt. Mehr noch: Selbst wenn Sie am 15. Juni 2019 nur ein oder zwei Veranstaltungen der beteiligten Kirchen und Religionen wahrnehmen, haben Sie selbst schon den ersten Schritt für ein besseres Miteinander getan. Denn Sie machen sich auf, mit eigenen Augen zu sehen und mit eigenen Ohren zu hören – nicht mit denen anderer.

Vieles Voreingenommenes können Sie lesen über den Islam, über das Christentum oder die Juden. Von den Buddhisten, den Hindus, Sikhs oder Bahá’í mögen Sie schon etwas gehört haben, aber wie ist es mit all den anderen Gemeinschaften, die zur religiösen Vielfalt in unserer Stadt beitragen? Auch sie bieten uns Großstädtern spirituelle Heimat und die Möglichkeit, über uns hinauszudenken. Auch sie arbeiten – vielfach im Stillen und ehrenamtlich – für das Gemeinwohl Berlins. Denn Religi-onsgemeinschaften schaffen nicht nur Räume für das eigene innere Wachstum. Sie dienen auch als Ressource, sich für die Entwicklung der eigenen Gemeinschaft, der Nachbarschaft oder der Stadt-gesellschaft zu engagieren. Und das kommt allzu oft in den öffentlichen Diskussionen zu kurz.

Mehr noch: Menschen aus den Religionen, so unterschiedlich ihre Herkünfte und Ausrichtungen sein mögen, arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll in Berlin zusammen. Das religionsübergreifende Gespräch ist ihnen ein Herzensanliegen. Sie machen sich Gedanken darüber, was uns alle gemein-sam angeht. Ein gemeinsames Anliegen ist den beteiligten Religionsgemeinschaften in diesem Jahr der Umgang mit der Ressource Wasser: ökologisch, ökonomisch und vor allem: spirituell. Bei der kommenden 8. Langen Nacht der Religionen am 15. Juni 2019 werden auf unterschiedlichster Weise immer wieder Bezüge auf dieses „Wasser des Lebens“ hergestellt.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich nicht allein ein eigenes Bild über die Wirklichkeit der religiösen Vielfalt Berlins machen, sondern sich an diesem Abend auch aktiv einbringen – ganz gleich, ob Sie sich als religiös, agnostisch oder nichtgläubig betrachten. Alle beteiligten Orte des Gebets und der Begegnung öffnen ihre Türen für Ihre Fragen und Beiträge. Seien Sie dabei!

Ihr Peter Amsler
im Namen des Initiativkreises zur Vorbereitung der
Langen Nacht der Religionen in Berlin

Das Grußwort befindet sich auch im Booklet und kann als PDF heruntergeladen werden.

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