Katholischer Deutscher Frauenbund, Diözesanverband Berlin e.V.

Der 1909 gegründete Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Berlin ist ein unabhängiger Frauenverband. Seine Mitglieder gestalten Politik, Gesellschaft und Kirche mit. Der Verband hat seinen Sitz im Mehrgenerationenhaus Helene Weber. Als Ort katholischen Lebens bietet das Haus christlich engagierten Frauen einen Raum zum Austausch und zur Begegnung mit Gleichgesinnten. Diözesanvorsitzende ist die Politikerin und langjährige erste Ausländerbeauftragte Berlins Prof. Barbara John.

Programm
„Welche religiösen Symbole verträgt unsere Gesellschaft?“ – zu diesem Thema lädt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Berlin am Samstag, 8. September, anlässlich der Langen Nacht der Religionen ein.

Religiöse Bekleidung ist häufig Streitpunkt öffentlicher Debatten. Der KDFB möchte einen interreligiösen Dialog darüber anstoßen. Von 17.30 bis 20.30 Uhr kommen im Haus Helene Weber Frauen und Männer zu Wort, die in der Öffentlichkeit religiöse Bekleidung tragen. Welche Bedeutung haben das Tragen von Kippa, Turban, Kopftuch und Habit? Wie werden Menschen wahrgenommen, die diese Bekleidung in der Öffentlichkeit tragen? Was verbinden die Trägerinnen und Träger mit ihrer Kleidung? Darauf geben Frauen und Männer im Haus Helene Weber Antworten. Zudem stehen sie zum Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern bereit.

Zu Gast sind:
• Dr. Jan Aaron Hammel, Rabbiner und interreligiöser Trainer
• Schwester Theresa-Maria Neuhaus, Franziskanerin
• Iman Andrea Reimann, Vorsitzende des Deutschen Muslimischen Zentrums Berlin
• Amarjeet Singh, Sikh-Gemeinde Berlin

Beim Podiumsgespräch um 19.15 Uhr diskutieren Fereshta Ludin, Lehrerin und Autorin („Enthüllung der Fereshta Ludin. Die mit dem Kopftuch“), sowie Rechtsanwalt Walter Otte, Mitinitiator und Sprecher der Initiative Pro Berliner Neutralitätsgesetz, die Frage: „Welche religiösen Symbole verträgt unsere Gesellschaft?“ Es moderiert Prof. Barbara John, Vorsitzende des KDFB Berlin: „Ethnisch oder religiös homogene Gesellschaften gehören der Vergangenheit an. Wenn Kopftuch und Kippa im öffentlichen Raum auftauchen, gar in staatlichen Einrichtungen, kommt es zu Protesten. Wie umgehen mit der Veränderung in einer liberalen, offenen Gesellschaft?“, so die langjährige erste Ausländerbeauftragte Berlins.

An diesem Abend soll das Thema sachlich und auswogen diskutiert werden. Zudem besteht zudem die Möglichkeit, bei Wein und Snacks den KDFB und engagierte Mitglieder kennenzulernen.

Wir laden Sie herzlich ein, am Samstag ins Haus Helene Weber zu kommen!

Flyer zur Veranstaltung

>> 17:30 Uhr – 20:30 Uhr

Haus Helene Weber
Wundtstr. 40-44
14057Berlin

S-Bahn: Ringbahn S41 und S42 Messe Nord/ICC; U-Bahn: U2 Sophie-Charlotte-Platz und U2 Kaiserdamm; Bus: Linie X34 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie M49 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie 309 U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz

Das Team des KDFB Berlin
030-3215021, info@kdfb-berlin.de
www.kdfb-berlin.de