Pilgern Interreligiös – ein Praxisbeispiel

Mit einem interreligiösen Pilgerweg wollen Menschen aus verschiedenen Religionen deutlich zeigen, dass sie zusammengehören. Sie wollen ein Zeichen der Toleranz und des Friedens setzten. Das Pilgern ist in verschiedenen Ausprägungen in nahezu allen Religionen bekannt. Es kann eine spirituelle Brücke sein, über die die Gläubige zueinanderkommen.
Bei den Evangelischen Kirchentagen in Dresden (2011) und Hamburg (2013) sowie beim Katholikentag in Leipzig (2016) gab es interreligiöse Pilgerwege, die von der AG Ökumenische Pilgerwege im deutschsprachigen Raum und der AG Pilgern in Mitteldeutschland initiiert wurden. Diese Jahr kooperierten „Kirche und Tourismus“ und franziskanische Initiative 1219. Religions- und Kulturdialog e.V. bei der Vorbereitung des Pilgerwegs.

Programm

Wir starten an der katholischen St. Ansgar Kirche in Tiergarten, fahren mit der U9 Richtung Rathaus Steglitz und steigen Spichernstr. aus. Danach pilgern gemeinsam zu den Stationen kath. Kirche St. Ludwig, Wilmersdorfer Moschee (Brienner Str.) Russisch-Orthodoxe Christi-Auferstehungs-Kathedrale (Hohenzollerndamm) und Jüdisches Bildungszentrum Chabat Lubawitsch (Münstersche Str.).

>> 16:30– 18:00 Uhr

St. Ansgar
Klopstockstr.31
10557 Berlin

U-Bhf. Hansaplatz (U9)

Dr. Thomas M. Schimmel | werkstatt@1219.eu | 030 510 577 73

www.pilgern-in-mitteldeutschland.de