Die Lange Nacht der Religionen entstand im Jahr 2012 auf Initiative des Berliner Senats. Seitdem dient sie der Begegnung zwischen Menschen verschiedener Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen, verschiedener Herkünfte und Ansichten. Ihr Ziel ist es, das friedliche Miteinander in unserer pluralen Gesellschaft zu fördern und zu stärken.

BERLINER RELIGIÖSE VIELFALT

Urbane Großräume wie Berlin sind von kultureller, sozialer und religiöser Vielfalt geprägt. Diese Vielfalt ist gleichzeitig Herausforderung an ein friedliches Zusammenleben wie Chance für ein tolerantes Miteinander. Die Berliner religiöse Landschaft gehört zu den reichsten in Europa. Sie ist nicht nur durch christliche Kirchen, Muslime und Juden geprägt, sondern auch durch eine Vielzahl anderer religiöser Menschen, wie Hinduisten, Buddhisten, Bahai oder Sikhs, die durch Flucht, Vertreibung und Migrationsbewegungen in Berlin heimisch wurden. Neue Religionen wurden hier gegründet, alte neu belebt und wieder andere können wir bei ihrer Konsolidierung und Institutionalisierung beobachten.

BEITRAG ZUR ZIVILGESELLSCHAFT

Nach wie vor spielen Religionen eine große Rolle in unserer Gesellschaft. Sie bieten nicht nur Orientierung in der Welt, leisten Bildungs-, soziale und integrative Arbeit, tragen zum interreligiösen Dialog in der Hauptstadt, zu Verständnis und Toleranz bei, sondern haben auch maßgeblichen Anteil an der anerkannten und praktizierten Moral der Gesellschaft. Insbesondere das soziale Engagement wird in Berlin zu großen Teilen von Religionsgemeinschaften getragen.

RELIGIONSFREIHEIT

Grundlage dafür ist die per Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit, die in engstem Zusammenhang mit anderen Grundrechten, wie Meinungsfreiheit, Pressefreiheit sowie Freiheit der Künste und Wissenschaften, steht. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist Grundlage sowohl für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wie auch für unsere Arbeit.

Organisiert wird die Lange Nacht der Religionen im Rahmen des Berliner Forums der Religionen durch die Mitglieder des Initiativkreises. Finanziert wird sie aus Spenden, die steuerlich absetzbar sind. Regelmäßige Unterstützung erhalten wir auch durch den Berliner Senat, wofür wir uns herzlich bedanken.

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