Anni Ulich

Christliche Wissenschaft

Stimmen aus dem Initiativkreis

Anni Ulich lebte längere Zeit in England, Frankreich und den USA. In New York arbeitete sie für zwei Jahre bis 1964 für den Christian Science Pavillon bei der New York World’s Fair. Als ihre drei Kinder aus dem Haus waren, wurde sie in Boston (USA) Redakteurin der deutschsprachigen Kurzwellen Sendungen des Herold der Christlichen Wissenschaft. In Berlin arbeitet sie seit vielen Jahren im interreligiösen Dialog mit, zuerst im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religonsgesellschaften und dann bei der Langen Nacht der Religionen. Es ist ihr eine Herzensangelegenheit zu beobachten, wie die Goldene Regel in praktisch allen Religionen Grundlage der Glaubenspraxis ist.

Dieser Text gefällt ihr besonders: “Beim Unterricht in der Sonntagschule fragte ich meine Erstklässler: “Was würdet ihr machen, wenn euch jemand darum bitten würde, für ihn zu beten?” Ein Mädchen, das zu Besuch in der Klasse war, antwortete überzeugt: “Ich würde sagen, dass er in GOTTES Jackentasche sicher ist.” Ich war dankbar für ihren Beitrag.
Nach der Kirche klingelte mein Telefon. Ein Mann bat mich um christlich-wissenschaftliche Behandlung durch Gebet. Obwohl er mit der Christlichen Wissenschaft nicht vertraut war, hatte er doch gehört, dass sie heilte. Er litt unter körperlichen Beschwerden. Zu meiner Überraschung waren die ersten Worte, die aus meinem Mund kamen: “In Gottes Jackentasche sind Sie sicher.” Er begann zu weinen und legte auf, ohne seinen Namen zu nennen. Eine Woche später rief der Mann zurück, um zu berichten, dass er von dem körperlichen Zustand, wegen dem er mich angerufen hatte, geheilt worden war – in dem Moment, in dem er aufgelegt hatte.” –
berichtet von Keith Wommack in seinem Artikel: “Schlichtes Gebet, das heilt.” (©2020 The Christian Science Publishing Society)