„Mitgefühl – Wenn Glauben Mut kostet – Zwischen Verfolgung und Hoffnung“

Religionsfreiheit ist ein grundlegendes Menschenrecht. In vielen Ländern ist sie gesetzlich verankert – und doch sieht die Realität für viele gläubige Menschen anders aus. Ausgrenzung, Benachteiligung und Verfolgung gehören für Menschen unterschiedlicher Religionen noch immer zum Alltag. Besonders schwierig wird es dort, wo Politik, gesellschaftliche Vorurteile und Missverständnisse den Umgang mit Religion prägen. Wo Menschen nicht mehr nach ihren Überzeugungen und ihrem Charakter beurteilt werden, sondern aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit, entstehen Ungerechtigkeit, Misstrauen und Ausgrenzung.

Doch wie können wir damit umgehen? Indem wir miteinander ins Gespräch kommen, einander zuhören und versuchen, die Perspektive des anderen zu verstehen. Dialog bedeutet nicht, Unterschiede aufzugeben. Er bedeutet, trotz dieser Unterschiede respektvoll miteinander zu bleiben und die Würde jedes Menschen anzuerkennen. Dieser Abend möchte den Blick auf Menschen richten, deren Glaube sie Mut kostet, aber auch auf das, was uns miteinander verbindet: die Hoffnung auf Frieden, Freiheit und ein respektvolles Zusammenleben. Denn wo wir einander stärken, Vorurteile überwinden und gemeinsam für Gerechtigkeit eintreten, kann aus Mitgefühl echte Solidarität werden.

Ablaufplan:
Einlass: 16:30 Uhr
Beginn: 17:00 Uhr
Eröffnungsrede Shincheonji, Eröffnungsrede HRDPA Berlin, Darbietungen und Reden weiterer religiöser Minderheiten, Musikalische und Künstlerische Beiträge
Ausklang gegen 19 Uhr mit Snacks und Getränken
Open End – Zeit für Gespräche

Datum
Sep. 05 2026
Vorbei!
Uhrzeit
16:30

Lageplan bei Google Maps

externer Link
Bezirk
Mitte
Veranstaltungsort
Mollstr. 1, 10178 Berlin

Religionen

Veranstalter

Shincheonji Gemeinde Jesu